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Geflügel-Tagine mit Tomaten und Paprika

Hähnchenfilet und -brustfilet

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Zutatenliste

4 Hähnchenunterkeulen (je etwa 100 g)
400 g Hähnchenbrustfilet
2 mittelgroße Zwiebeln
250 g rote Paprikaschoten
3 mittelgroße Tomaten
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle
1/2 TL Zimt
1-2 TL Harissa (scharfe Gewürzpaste)
1 TL Zitronensaft
2 Stiele Koriander

Zubereitung

Die Hähnchenteile kurz kalt abbrausen, anschließend trockentupfen. Die Filets halbieren. Die Zwiebeln pellen und in Spalten schneiden. Die Paprikaschoten halbieren, die Samen, die weißen Trennwände sowie die Stielansätze entfernen. Die Schotenhälften innen und außen waschen, anschließend in Streifen schneiden. Die Tomaten waschen, den Stielansatz entfernen, die Früchte achteln.

Das Öl in der Tagine erhitzen. Die Hähnchenteile darin etwa 5 Minuten anbraten. Die Zwiebelspalten und die Paprikastreifen zufügen und ebenfalls anbraten. Die Tomaten zugeben.

Mit Salz, gemahlenem Pfeffer, Zimt und Harissa würzen. 125 ml Wasser und den Zitronensaft zufügen, mit den Korianderblättchen bestreuen. Die Tagine mit dem Deckel verschließen, in die Deckelmulde Wasser füllen. Die Geflügel-Tagine 20-25 Minuten garen. Mit Reis servieren.

Zubereitungszeit: 1 Stunde. Nährwert pro Portion ca.: 38 g Eiweiß, 20 g Fett, 8 g Kohlenhydrate, 352 kcal (1472 kJ); 0,7 BE.

Rezeptdetails

  •  
  • Land/Region
    Germany
  • Kosten
  • Lactosefrei
    Nein
  • Vegetarisch
    Nein
  • Vegan
    Nein
  • Diabetisch
    Ja
  • Glutenfrei
    Nein
  • Portionen
    4
  • Alternative Menge
  • Zubereitungszeit
    1 Stunde
  • Kalorien
    352
  • Kilojoule
    1472
  • Fettgehalt
    20 g
  • Broteinheit
    0,7
  • Proteingehalt
    38 g
  • Kohlehydrate
    8 g
  • Schwierigkeitsgrad
    Normal
  • Geändert
    01. April 2016
  • Gelesen
    640

Notizen

Tagine

Das Wort „Tagine“ oder „Tajine“ bezeichnet sowohl Gerichte als auch die Gefäße, in denen zubereitet und serviert wird.

Ursprünglich wurde eine Tagine aus gebranntem Lehm hergestellt. Das runde Schmorgefäß besitzt einen konischen Deckel mit einer Mulde an der Spitze, in die Wasser gefüllt wird. Dieses Wasser sorgt während des Garens für eine Kühlung des Deckels. Der sich bildende Dampf kondensiert an den Innenseiten des Deckels und wird dem Gericht wieder zugefügt. Das Gericht wird dadurch sehr schonend gegart.

Heute gibt es Taginen unter anderem naturbelassen und aus glasiertem Ton, aus emaillierter Keramik oder emailliertem Gusseisen, elektrisch sowie je nach Ausführung auch spülmaschinengeeignet. Die Böden sind teilweise so glatt, dass sie nicht nur wie ursprünglich auf Holzkohlefeuer, sondern auch auf Gas- oder Elektroherden und sogar auf CeranKochfeldern eingesetzt werden können. Traditionell wird die Tagine mit dem fertig zubereiteten Gericht auf den Tisch gestellt und jeder bedient sich direkt aus dem Gefäß.

Kommentare



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